Gedichte 1993–2018. Mit einem Nachwort von Ulf Stolterfoht.


„Gedichte gefallen mir gut. Ganz eigenartiger Softsound mit plötzlich so unerwarteten Schärfen dazwischen."
(Peter Rühmkorf)

„Hattings Texte sind ein großer Dienst an der lyrischen Sache."
(Bert Papenfuß)

„Hatting zieht alle Register dessen, was formal in den letzten Jahrzehnten neu- oder wiederentdeckt worden ist […]. Wie es André Hatting schafft, gesprochene Sprache, Slang und Dialekt, Fremdsprache, Fachsprache und vieles Niedere mehr passgenau einzufügen ins hochsprachliche Gesamtgeschehen, das ist schon großartig!"
(Ulf Stolterfoht)

Soft-cover, 66 pages , 2019.
ISBN 978 3 933713 57 5

EUR 16.80
André Hatting: Sonntag,
Neue Literatur. Belletristik.

Roman. 288 Seiten, 2020.
Taschenbuch
ISBN 978-3-933713-58-2

1986, in einem Neubaugebiet im Norden der DDR: Toms Eltern streiten. Seine Lehrer lügen. Die Abende mit der Clique sind trist, und Steffi ist in den zukünftigen NVA-Berufsoffizier Mario Wendt verliebt. Eines Nachts schreibt Tom eine Protestlosung an die Wand seines Schulgebäudes. Er wird verhaftet und verhört, aber die Strafe bleibt aus. Stattdessen lernt er Hauptmann Lorenz von der Staatssicherheit kennen. Tom fühlt sich wie verwandelt: Ausgerechnet für ihn interessiert sich die allmächtige Stasi! Schon bald jedoch gerät der 15-Jährige in einen Strudel aus Angst, Misstrauen und Verrat. Denn seine Losung stammt von einer jener Postkarten, die seit einiger Zeit aus dem Stadtgebiet versendet werden, und Hauptmann Lorenz muss herausfinden, wer sich hinter dem Absender verbirgt: wirklich nur ein Ofensetzer namens Manfred Heiliger?

Verzweifelt will Tom sich von der Stasi trennen. Doch Hauptmann Lorenz ist wie besessen von Heiliger. Als der spurlos verschwindet, bricht Lorenz zusammen – und sein Schicksal liegt in Toms Händen.
Vorankündigung Neujahr 2020:
Christian Ahnsehl: Der Ofensetzer
Russisch-deutsch-deutscher Roman.

Roman. 516 Seiten, 2015.
Taschenbuch
ISBN 978-3-933713-46-9

Der Kolchosvorsitzende Iwan Jeger muss auf Geheiß Stalins im Sommer 1941 seine Heimat an der Wolga in Richtung Kasachstan verlassen, um dort eine neue Existenz aufzubauen, der Stasi-Mitarbeiter Ronald Fischer lässt sich bei Nacht und Nebel über die bulgarische Grenze in den Westen schleusen, um dort eine Karriere als Spion zu beginnen, und die Universitätsrektorin Beata Becker versucht, im gerade vereinigten Deutschland ihre Hochschule vor dem politischen Zugriff gewendeter Karrieristen zu schützen.

Der Roman verknüpft die Stränge dreier Schicksale und erzählt so von den Ereignissen einer noch nicht vergangenen Epoche in ihrer ganzen Wucht und Dramatik. Im Mittelpunkt steht homo faber, der schaffende Mensch. Die Helden der Handlung sind Ingenieure, die nach der Menschheitskatastrophe des 2. Weltkriegs eine neue Welt aufzubauen suchen – sowohl im Westen als auch im Osten.

EUR 18.80
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Roman in Geschichten. 180 Seiten, 2015.
Tasc henbuch
ISBN 978-3-933713-45-2

Zwanzig Geschichten aus dreißig Jahren – Geschichten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Mal enden sie tragisch, mal sind sie zum Schreien komisch oder einfach nur hinreißend erzählt. Die Geschehnisse liegen zeitlich und räumlich oft weit auseinander: Da ist ein NVA-Soldat, der um seine Liebe bangen muss, da ist ein Sohn, der über seinen toten Vater eine Wahrheit erfährt, die er nie für möglich gehalten hätte, oder da ist eine Lehrerin, die vom modischen Selbstdarstellungsdrang ihrer Mitmenschen an den Rand des Wahnsinns getrieben wird.

Trotz des bemerkenswert großen Spektrums von Stoffen verbindet all die Geschichten dieses Bandes ein gemeinsames Thema, das den Kern von Holger Böwings literarischem Interesse bildet: seine Aufmerksamkeit für die wie auch immer Benachteiligten. Deshalb trägt der Erzählband Die Zukurzgekommenen mit vollem Recht den Untertitel Roman in Geschichten.entstandenen Trilogie.

EUR 15.80
Holger Böwing: Die Zukurzgekommenen
Roman. 504 Seiten, 2012.
Hardcover, gebunden.
ISBN 978-3-933713-38-4

Johannes Fabler, der Ich-Erzähler des Romans, bringt es fertig, begeistert und begeisternd von einem Leben zu erzählen, an dem teilzunehmen ihm selbst nur selten gelingt.Die meiste Zeit mit seiner schwermütigen Mutter in einer DDR-Neubauwohnung eingeschlossen, giert er danach, vom Leben anderer Leute zu erfahren.

Fabler ist ein Voyeur im weitesten Wortsinn. Was er von den 60er und 70er Jahren im Land seines Heranwachsens zu erzählen weiß, ist einzigartig, und zugleich wird es vielen vertraut sein.

EUR 28.80
Holger Böwing: Fabler
Geschichten aus drei Jahrzehnten. 168 Seiten, 2010.
Hardcover, gebunden.
ISBN 978-3-933713-33-9

Mit Lob und Strafe regieren die Pädagogen das Spezialkinderheim Ostdorf. Wie Pawlowsche Hunde werden die behinderten Kinder des Heimes auf ihr Leben vorbereitet.
Nur: Jakob ist nicht behindert. Er ist hellwach und schreibt fieberhaft in nur einer Nacht – unter der Bettdecke im Licht einer Taschenlampe – seinen Lebensbericht. Bald schon ist nicht mehr klar, wie die Rollen in der Pawlowschen Versuchsanordnung verteilt sind.

Eine tragikomische Schilderung aus den letzten Jahren der DDR, die dem Leser mehr als 20 Jahre nach ihrer Niederschrift endlich vorgelegt werden kann.

EUR 19.80
Holger Böwing: Jakob Leising
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