Beiträge zur norwegischen Reformarchitektur.
Vier Aufsätze. Herausgegeben und übersetzt von Martin Ebert.

Nach 500-jähriger Fremdherrschaft durchlebte Norwegen zwischen 1815 und 1907 einen schmerzhaften Prozess zur Wiedergewinnung staatlicher Selbstständigkeit und kultureller Identität. Dabei sollte sich zeigen, dass bei der „Neu-Erfindung" der norwegischen Nation der Wiederentdeckung und Weiterentwicklung der traditionellen nordischen Baukunst eine wichtige Rolle zukommen musste.

Dieser Band stellt einige der wichtigsten Baumeister dieser Zeit vor und zeigt, wie diese die nordischen Traditionen verwandten und sie mit den Ideen der europäischen Reformarchitektur der Jahrhundertwende zu einer neuen, norwegischen Nationalarchitektur verwoben.

Alle Autoren dieses Bands sind ausnahmslos prominente und anerkannte Kenner der norwegischen Architekturgeschichte. Die Beiträge sind für diesen Band neu zusammengestellt und bebildert worden.

Taschenbuch, 88 Seiten
ISBN 978-3-933713-09-4

EUR 11.80
Martin Ebert (Hg.): Norwegen 1900-1930
Architektur- & Stadtgeschichte
In den 1920er Jahren wurden im Laufe weniger Jahre in Frankfurt 15 000 Wohnungen im Stil der Moderne errichtet. Sozialdemokratische Lokalpolitik und moderne Stadtplanung gingen eine im deutschen Kontext beispiellos enge Verbindung ein, deren Resultate nicht nur einen Blick auf den architektonischen Zeitgeist jener Jahre gestatten, sondern die einen Einblick in das sozialdemokratische Gesellschaftsbild der 1920er Jahre erlauben.

Die Beiträge diese Bandes wurden von dem Frankfurter Historiker und Stadtführer Alexander Ruhe und dem Stadtplaner Jan Abt verfasst. Die beiden Autoren ergänzen sich mit ihren spezifischen Sichtweisen und erzeugen dabei ein komplexes Bild der politischen und planerischen Vorgänge um den Bau der Siedlungen.

Dieser Band nimmt Abschied von den romantisierenden Sichtweisen, die die Perspektive auf die Architektur der 1920er Jahre bestimmt haben. Er plädiert fu.r ein tieferes Verständnis, das uns vom Bestaunen herausragender Architekturen und philanthropischer Weltkonzepte zu einer erweiterten Sicht auf die sozialen und ökonomischen Wirkungszusammenhänge moderner Architekturideen führt.

Taschenbuch, 178 Seiten.
ISBN 978 3 933713 22 3

EUR 19.80
Jan Abt, Alexander Ruhe: Das neue Frankfurt
In diesem Band stellt der Autor eine der wenigen deutschen Stadtgründungen des 20.Jahrhunderts, vor. Wolfsburg ist nicht nur insofern interessant, als die Nationalsozialisten hier die Chance hatten, eine neue Stadt nach ihren eigenen Leitbildern zu formen.

Wolfsburg zeigt auch die innere Widersprüchlichkeit des nationalsozialistischen Ideengebäudes und den Abstand, der zwischen dem sozialem Anspruch und der gebauten Wirklichkeit klaffte. Der Verweis auf Zwangsarbeit und Konzentrationslager zeigt auf dramatische Weise den grausigen Preis, den viele für die Errichtung der Vorzeigesiedlung zahlen mussten.

Taschenbuch, 98 Seiten. 2003.
ISBN 978 3 933713 12 4

EUR 9.80
Maik Lindemann: Wolfsburg
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Die Entstehung der bürgerlichen Seebäder auf der Insel Rügen.

Binz, Sellin und Göhren entwickelten sich im Zuge des sich ab 1870 rasant entwickelnden Fremdenverkehrs von kleinen Fischerdörfern zu prachtvollen Seebädern mit großstädtischem Flair. Die Industrialisierung in Deutschland ließ sie nach dem Vorbild von See- und Kurbädern des europäischen Auslandes erblühen.

In ihrer sorgfältigen Recherche begleitet die Autorin dieses Bandes die Entstehungsgeschichte dieser drei Ostseebäder und schlägt dabei einen Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Zahlreiche Fotos, Zeichnungen und Plänen machen anschaulich, in welcher Weise Städtebau und Architektur Binz, Sellin und Göhren formten.

Der Band trägt nicht nur zum historischen Verständnis der Rügenschen Ostseebäder bei, sondern er befördert auch den Genuss an deren einzigartiger architektonischer Schönheit.

Christiane Zschauer: Binz. Sellin.Göhren
Taschenbuch, 134 Seiten; zahlr. Abb.
ISBN 973-3-933713-17-9

EUR 12.80
Christiane Zschauer: Binz.Sellin.Göhren.
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Synagogue Architecture in East Central Europe

The architect and architectural historian Sergey R. Kravtsov, a scholar at the Hebrew University of Jerusalem, takes us back to the Jewish cultures of Central-Eastern Europe. With his profound knowledge of synagogue architecture he guides us through four centuries of architectural history, spanning from Bohemia to Galicia and Bukovina in the Austro-Hungarian Empire, from Volhynia to the Baltic States in the Russian Empire, and finally to Jerusalem, then in the Ottoman Empire.

The author traces Jewish identities and cultures under the influences of the great empires that expired in the 20th century. His observations document the cultural awakening of the Reform Judaism in the 19th century and the Jewish cultural prosperity in the final period before their destruction in the Holocaust.

Sergey R Kravtsov: In the Shadow of Empires. Synagogue Architecture in East Central Europe
Soft-cover, 294 pages , 2018.
ISBN 978 3 933713 54 4

EUR 21.80
Neuerscheinung:
Sergey R. Kravtsov: In the Shadow of Empires.